Der Verlag

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Verlagsprofil

Unser im Juni 2013 gegründetes Bücheratelier befasst sich primär mit der Wieder- und Neuauflage von belletristischem und philosophischem Schrifttum deutsch- und anderssprachiger Autorinnen vergangener Epochen.

Damit wollen wir einerseits interessierten Leserkreisen „in Vergessenheit geratenes“ weibliches Gedankengut (wieder) zugänglich machen und andererseits in Fachkreisen den philosophischen und literaturwissenschaftlichen Diskurs über die vielfältigen alternativen weiblichen Denkweisen anregen.

Einen weiteren Schwerpunkt unserer verlegerischen Tätigkeit bildet die Pflege literarischer und philosophischer Denkweisen anderer Kulturen. Die heutige Krise Europas ist nämlich erst sekundär eine der ökonomischen Art, primär aber eine Krise einseitigen Denkens. Denn das abendländische Denken hat sich seit der Antike zunehmend von allem „Unermesslichen“, also dem Übersinnlichen, diffusen Sinnlichen, Triebhaften und Natürlichen, abgewandt, und sich einem Programm der „Einheit der Vernunft“ verschrieben, deren eigentümliche dihairetische Logik zum gegenwärtigen abendländischen Logozentrismus führte.

Neben diesem für Mathematik und Naturwissenschaften charakteristischen klassifikatorischen Denktyp kommen andere Denkformen, wie etwa das dialektische und das analogische Denken entschieden zu kurz. Denn angesichts der vielen „Risiken und Nebenwirkungen“ scheint die „Vernunft“ abendländischer Prägung äußerst fragwürdig und neue „Paradigmen“ der Welterklärung geradezu notwendig geworden zu sein.

Für die edition libica als literarischer und philosophischer Verlag bedeutet das, wie Milan Kundera es so schön ausgedrückt hat, das „verkannte Erbe des Cervantes“ anzutreten, um den zeitgenössischen Rittern der missglückten Denkart die Stirn zu bieten.

Außerdem gibt die edition libica In der Reihe „Literatur & Pädagogik“ Anthologien zeitgenössischer AutorInnen heraus, die im Zusammenhang mit Silvia Waltls literaturpädagogischer Arbeit im Rahmen von Schreibwerkstätten und Lyriksalons stehen.

Als generell einem pädagogischen Verlagsmodell verpflichteter Verlag gibt die edition libica darüber hinaus Bücher mit in weitestem Sinne erzieherischen Motiven heraus.

Außerdem bemüht sich unser Verlag, die philosophische und literaturwissenschaftliche Aufarbeitung des von uns neu verlegten Schrifttums anzuregen und wir werden daher auch entsprechende Sekundärliteratur zeitgenössischer ForscherInnen verlegen.

Die edition libica steht literarisch-philosophischen Experimenten offen gegenüber und nimmt daher gerne auch (zeitgenössische) Autorinnen und Autoren ins Programm auf, die sich nicht in einen der oben beschriebenen Bereiche zuordnen lassen, sofern sie alternativen Denkweisen zumindest offen gegenüber stehen.


Simone Klein

Simone Stefanie Klein hat seit der Gründung der edition libica im Sommer 2013 die Verlagsleitung inne und betreut als Lektorin und Buchgestalterin die Buchprojekte, und aufgrund ihrer jahrelangen Erfahrung im IT-Bereich auch die Verlagswebsite.

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