prosa & essays

Dieser Bereich bildet eine Art Grau­zone zwischen meinem lite­ra­ri­schen Schaffen, dem Bereich der fiktio­nalen Erzäh­lung also, und meinem Schaffen als prak­ti­sche Philo­so­phin in den Berei­chen Kunst und Literatur.


Kunst & Philosophie

 

Essays zur Ausstel­lung »Leib­lich­keit und Sexualität

Vom 25. APRIL — 15. JUNI 2014 fand in die Votiv­kirche die Ausstel­lung »Leib­lich­keit und Sexua­lität« statt. Das Konzept für diese einzig­ar­tige Ausstel­lung hat der austra­li­sche Künstler David Rastas ausge­ar­beitet, und ich hatte die Ehre in seinem Kura­to­ri­ums­team als Philo­so­phin in der Forschungs­ar­beit mitzu­ar­beiten und auf Basis meiner Recher­chen Artikel zur Ausstel­lung aus philo­so­phi­scher Perspek­tive zu verfassen:

  1.  Die „Himmels­leiter“ im Vorfeld der „Fliegenglobalisierung“
  2. „Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fliegen Fliegen nach“
    Philo­so­phi­sche Notizen zu Karmen Frankls „Flie­gen­glo­ba­li­sie­rung“ mit sati­ri­scher Nuan­cie­rung gewürzt
  3. „Ich BIN mein Leib“:
    Eindrücke zu Anders Krisárs Skulptur „The Birth of Us (Boy)“
  4. „Schönes ist wahr und Wahres schön“
  5. Vom Opfern und von Opfern
    Eine philo­so­phi­sche Betrach­tung unter Bezug­nahme auf das „Maut­hau­sen­fenster“ und den „Schrein für die Opfer“
  6. „Eine Kuppel ist rund, damit das Denken die Rich­tung wech­seln kann»
    Eine philo­so­phi­sche Medi­ta­tion zu Matthew Lenkie­wiczs Erdapfel

Ich habe die Beiträge auch ins Engli­sche über­tragen. Die engli­schen Beiträge stehen im Bereich »Arti­cles« der Ausstel­lungs­web­site zur Verfügung.

 


biblio­thek

 

Lese­probe aus meiner Eigen­pu­bli­ka­tion »Früh­ling in Wien«

biblio­thek (pdf; 740kB)

Zum Einstimmen
Ernst Jandls biblio­thek rezi­tiert von Lutz Görner

Die Geschichte bezieht sich auf eines meiner Lieb­lings­ge­dichte aus der Feder des im Jahre 2000 verstor­benen Dich­ters Ernst Jandl, dessen Werk man durchaus als philo­so­phisch bezeichnen kann.

In leichter Abwand­lung bzw. Erwei­te­rung der 1974 von Thomas Nagel im gleich­na­migen Aufsatz gestellten Frage „What is it like to be a bat?“, habe ich mich gefragt, wie wohl die (mir leider unbe­kannte)  Entste­hungs­ge­schichte des Jandl-Gedichtes aus der Sicht des Staub­we­dels aussehen könnte.

Nagel hatte in seinem Aufsatz fest­ge­stellt, dass wir, wie viel auch immer wir über das Gehirn eines Wesens in „Erfah­rung“ bringen können, dennoch nie dessen Erleb­nis­per­spek­tive erschließen werden. Auch wenn wir genau wissen, was im Gehirn einer Fleder­maus passiert, wenn sie mittels ihres Echolot-artigen Wahr­neh­mungs­ap­pa­rats Gegen­stände wahr­nimmt, wir also das neuro­nale Korrelat eines solchen Wahr­neh­mungs­er­leb­nisses kennen, so wissen wir immer noch nicht, wie es ist bzw. wie es sich für die Fleder­maus anfühlt, solche Echolot-artigen Wahr­neh­mungen zu haben — »what is it like«. Und wir können es wohl auch nie wissen.

Hier sind der Wissen­schaft offenbar grund­sätz­liche Erkennt­nis­schranken gesetzt. Als Poeten wissen wir aber sogar zwei­fels­frei wie sich ein Staub­wedel fühlt. Wenn eine Kultur begrenztes und vorläu­figes Wissen dennoch über die gren­zen­lose Phan­tasie stellt, so ist das für mich ein Zeichen der Armut.


I Die thra­ki­sche Dienst­magd und der tragi­sche Denker

Ein Essay im Vorfeld zur Gemein­schafts­pu­bli­ka­tion »Mehr Licht« der Gesell­schaft für ange­wandte Philosophie

 

Was ist so komisch daran, wenn jemand in einen Brunnen fällt? ♦ Thales und die Dienst­magd ♦ Der Urdua­lismus und die Abwer­tung alles Natür­li­chen, Weib­li­chen und Außer­aka­de­mi­schen ♦ Die Rolle der Bildung ♦ unmit­tel­bare Einsicht als Methode ♦ Chris­tine de Pizan ♦ Sophie Germain ♦ Rosa Mayreder ♦ Christa Wolf ♦ Neue Denkexperten?

Essay herun­ter­laden


IAUSTRIAN VIRTUELLE SCHULE

An Essay by SIMONE KLEIN

Notions and perspec­tives on the Work­shop of the Virtual School Austria and the Inter­pa­ed­ago­gica educa­tional fair in Vienna, Nov. 6th-9th in the eyes of a philosopher

In meine Zeiten als Mentorin beim engli­schen philo­so­phi­schen Fern­lehr­pro­jekt »Pathways to Philo­sophy« fiel auch meine Mitar­beit als Bera­terin des »Depart­ments Philo­so­phie und Psycho­logie« im e-learning Projekt »Virtu­elle Schule Öster­reich«, das 2001 vom dama­ligen BMWUK ins Leben gerufen wurde. Mein Aufsatz vom Dezember 2002 steht im Eindruck der kurz davor abge­hal­tenen »Inter­pa­ed­ago­gika« und versucht, die Möglich­keiten elek­tro­ni­scher Medien im Unter­richt auszuloten.

Down­load Essay as published in the PHILOSOPHY PATHWAYS elec­tronic journal issue 46, 1st December 2002

Leider ist aus der »Virtu­elle Schule Öster­reich« dank der typisch öster­rei­chi­schen Igno­ranz ledig­lich ein zusätz­li­cher, elek­tro­ni­scher Nürn­berger Trichter geworden, von dessen Gebrauch man nur abraten kann.


Some of my visi­tors may wish to get an insight of my edito­rial work at »Ask a Phio­lo­so­pher« within the »Pathways« project (please search the follo­wing sample  pages for »Simone Klein« using the search func­tion of your browser:

Ask a Philo­so­pher — Series 01

Ask a Philo­so­pher — Series 05

Ask a Philo­so­pher — Series 14

Ask a Philo­so­pher — Series 23